Zwei Raben:

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Artikel in der OP über Christoph Peters und seine Zeit im Ubbelohde-Haus


Am 1. April erschien ein wunderbarer Artikel von Sabine Jackl über Christoph Peters und seine Zeit im Ubbelohde-Haus in der Oberhessischen Presse.

Christoph Peters (c) Luchterhand Verlag


Marcus Braun (c) Rabea Edel


Autornspipendien vergeben an Christoph Peters und Marcus Braun


Pressemitteilung vom 01.02.2020

Literatur und Landschaft

Verein Zwei Raben: Literatur in Oberhessen vergibt
Autorenstipendien an Christoph Peters und Marcus Braun

Der Verein Zwei Raben: Literatur in Oberhessen vergibt in Kooperation mit der Otto
Ubbelohde-Stiftung
zwei dreimonatige Stipendien an die Schriftsteller Christoph Peters und Marcus Braun. In einer großzügigen Wohnung mit Blick ins Lahntal werden in diesem Jahr Christoph Peters vom 15.3. bis 15.6. 2020 und Marcus Braun vom 15.9. bis 15.12. 2020 im Ubbelohde-Haus in Goßfelden bei Marburg leben und arbeiten. Sie erhalten in der Zeit ein monatliches Salär von 2.500 €.

Marion Poschmann (Stipendiatin 2019) folgen im Jahr 2020 somit zwei weitere Autoren, die eine hohe Sensitivität für den Wandel in Natur und Welt auszeichnet.

Aus der Begründung der Jury, der in diesem Jahr Dr. Erika Schellenberger (1. Vorsitzende des Vereins, Ludwig Rinn (1. Vorsitzender Otto Ubbelohde Stiftung) und Prof. Dr. Thomas Hettche (2. Vorsitzender des Vereins, Autor) angehörten:

„Mit Marcus Braun und Christoph Peters zeichnet der Verein „Zwei Raben: Literatur in Oberhessen“ „zwei Schriftsteller aus, die jeweils für einen ganz unterschiedlichen literarischen Weg stehen, und die ihr Interesse an der Bildenden Kunst verbindet. Der Verein freut sich auf ihre Auseinandersetzung mit dem Werk des Oberhessischen Malers Otto Ubbelohde.“

Marcus Braun hat die Jury „durch sein halsbrecherisch virtuoses Erzählen beeindruckt. Sichtlich vom französischen Surrealismus und den Verfahren der Moderne geprägt, stellen seine Romane unsere Wahrnehmungen ebenso wie unsere Erwartungen auf die Probe. Seine Bücher richten ihren Blick auf uns Leser; so unverwandt, wie die Augen der Gorillas uns in seinen Bildern ansehen. .Marcus Braun, 1971 an der Mosel geboren, ist zunächst mit Theaterstücken, dann aber vor allem Romanen bekannt geworden, u.a. Delhi (1999), Nadiana (2000) und zuletzt Der letzte Buddha (2017). Seit 2015 arbeitet er auch als Maler.“

Der Jury nach ist „Christoph Peters Interesse an der Malereiein anderes, wie seine Prosa eine andere ist. Geprägt vom Niederrhein und Joseph Beuys, nähert er sich allen Künsten, ob der Malerei oder asiatischer Keramik, mit der Frage nach den Valenzen von Sinn in den unterschiedlichen Kulturen. Wobei Peters selbst ein Wanderer zwischen den Kulturen ist, wie es wenige in der deutschen Literatur gibt. In einem katholischen Internat erzogen, vom Islam beeinflusst, offen für die Abstraktionen des Buddhismus, bilden seine Romane diese Suchbewegung auf ebenso welthaltige wie kluge Weise ab.“ Die Jury ist gespannt, welche Funde er auf seiner Expedition nach Oberhessen machen wird.

1966 in Kalkar am Niederrhein geboren, hat Christoph Peter in Karlsruhe Malerei studiert und gehört seit seinem Debüt, dem Erzählungsband Stadtlandfluß von 1999, zu den produktivsten deutschen Erzählern. Ausgezeichnet unter anderem mit dem aspekte-Literaturpreis, dem Düsseldorfer Literaturpreis, dem Rheingau-Literaturpreis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis. Zuletzt erschien von ihm der Roman Das Jahr der Katze (2018).

Der junge Literaturverein Zwei Raben: Literatur in Oberhessen möchte die Region zwischen Lahn und Ohm, von der schon Rainer Maria Rilke schwärmte und in der Peter Kurzeck und der Lyriker Paulus Böhmer lebten, mit einer literarischen Gegenwart kurzschließen, die von der Sehnsucht nach dem Land geradezu infiziert ist.

Mit Unterstützung des Landkreises Marburg-Biedenkopf, der Gemeinde Lahntal und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst vergibt der Verein daher im Rahmen des neuen Literaturprojektes „Literaturhaus unterwegs“ jährlich zwei Aufenthaltsstipendien für Schriftsteller im ehemaligen Atelier- und Wohnhaus des Malers Otto Ubbelohdes in Goßfelden bei Marburg.

Kontakt für die Presse

Erika Schellenberger-Diederich

zweiraben@literaturinoberhessen.de

www.literaturinoberhessen.de

Es ist fast schon ein Märchen - Artikel in der Oberhessischen Presse vom 23.09.2019


Artikel von Sabine Jackl in der OP vom 23.09.2019. Bericht über die Literatur-Soirée am 21.09.2019.

Artikel in der Frankfurter Alllgemeinen Zeitung vom 2.10.2019


Artikel über Marion Poschmann in der FAZ über ihre Zeit im Ubbelohde-Haus in Goßfelden.

Ein Leben im Künstlerhaus: Schreiben über die Natur in der Natur

https://m.faz.net/aktuell/rhein-main/kultur/leben-im-kuenstlerhaus-schreiben-ueber-natur-in-der-natur-16413248.html

Kontakt zum Verein

Dr. Erika Schellenberger-Diederich
1. Vorsitzende
35039 Marburg

zweiraben@literaturinoberhessen.de

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